9/11
Damals, als die Flugzeuge in die Zwillingstürme und das Pentagon rasten, war ich gerade mal 8 Jahre alt.
In der Schule gab es deswegen eine Schweigeminute.
Als kleines Mädchen hat es mich nicht sehr getroffen, als ich davon hörte oder die Bilder im Fernsehen sah.
Heute, 10 Jahre später, bin ich 18 Jahre alt und der Bild am Sonntag sehr dankbar über die Seiten, die sie heute über diesen höchst dramatischen Tag brachten.
Ich konnte mir noch einmal durchlesen, wie dieser Tag in etwa ablief und mir mein eigenes Bild dazu machen. Welch eine riesige Katastrophe, so schrecklich, dass man es kaum begreifen mag.
Wie können 'Gesandte einer Terrorgruppe' so viele Menschen einfach umbringen?
So viele unschuldige Menschen, die meisten wohl mit Familie, die wie jeden morgen zu ihrem Arbeitsplatz im World Trade Center gingen, und nie wieder nach Hause kamen.
So viele Menschen, die helfen wollten, und bei dem Versuch selbst sterben mussten.
Ich kann mir definitiv nicht vorstellen, was in den Köpfen derjenigen vorging, die dem Tod direkt ins Auge sahen. Die Menschen, die im Flugzeug saßen, als es von Terroristen übernommen wurde und dann auf das WTC zusteuerte. Die Menschen, die im WTC saßen und das Flugzeug kommen sahen. Die Menschen, die versuchten, so schnell wie möglich zu fliehen, aber keine Chance hatten.
Ich will mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, was diese Menschen sich gedacht haben müssen. Wie groß die Angst gewesen sein muss. Menschen sprangen freiwillig aus den Fenstern, um lieber kurz und warscheinlich schmerzlos zu sterben, als qualvoll zu ersticken oder zu verbrennen.
Der 09.September 2001. Ein Tag, den man niemals vergessen kann und darf, und an dem unsere Gedanken bei den Opfern und deren Hinterbliebenden sein sollten.